Anhaltender Aufwärtstrend bei Edelmetallen – Gold. Markt. News. Woche 22, 2022

Anhaltender Aufwärtstrend bei Edelmetallen – Gold. Markt. News. Woche 22, 2022 07.06.2022

Woche 22, 2022

Insights

Bestseller:

Zu unseren Bestsellern bei den Goldmünzen gehörten letzte Woche der Maple Leaf 1oz und bei den Barren der philoro Gold Combibar 50g. Bei den Silbermünzen behauptete sich erneut der Wiener Philharmoniker. Neueinsteiger bei den Bestsellern im Bereich: Silberbarren 1kg.

Frequenz:

Die Frequenz, geschuldet durch Feiertage und Urlaube der letzten Woche, ist im Vergleich zur Vorwoche um 9% zurückgegangen.

Ankauf vs. Verkauf:

In der letzten Woche sahen wir das Verkauf- zu Ankaufverhältnis bei 1:11. Das heisst, es wurden 11-mal mehr Anlageprodukte gekauft als verkauft.

Edelmetalle

Gold erholte sich. Der Goldpreis stieg in der letzten Woche um 0.23 % auf USD 1,852 pro Unze, wobei der Donnerstag der beste Handelstag der letzten zwei Wochen war. Der Goldpreis stieg bis zur Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten. Der Goldpreis in Schweizer Franken brauchte etwas länger, bis er sich erholen konnte, doch legte er zum Ende der Woche zu und schloss die Woche mit einem Plus ab.

Der Anstieg im Gold ist sicherlich auch auf die enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten zurückzuführen. Die von ADP veröffentlichten Daten zu den privaten Lohn- und Gehaltsempfängern zeigten, dass im Mai nur 128,000 Arbeitsplätze geschaffen wurden, wodurch  die erwarteten 300,000 Arbeitsplätze bei weitem verfehlt wurden. Es war somit das langsamste Stellenwachstum seit Mai 2021. Im Gegensatz dazu zeigen die offiziellen Zahlen des US-Arbeitsministeriums, dass die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung auf 200,000 gesunken ist und damit nur knapp unter den erwarteten 210,000 liegt. An der Börse wurden die August-Goldfutures nach dieser Nachricht bis auf 1,855 US-Dollar gehandelt. Die Renditen der US-Anleihen fielen wiederum. Es wird nun erwartet, dass die Federal Reserve Bank die Zinssätze in den nächsten drei Sitzungen um 50 Basispunkte anheben wird.

Die weiteren Edelmetalle performten die letzte Woche auch gut. Platin führte den Aufwärtstrend an und verzeichnete den stärksten siebentägigen Anstieg seit der Woche ab dem 2. März 2022. Die Erholung des Platinpreises ist auf die gestiegene Nachfrage aus der Automobilindustrie zurückzuführen, da eine gewisse Normalisierung der Automobilproduktion erwartet wird. Platin stieg die letzte Woche um 0.85%, wie auch Silber stieg um 0.45% und Palladium verzeichnete ein kleines Minus von 0.1% in US-Dollar.

Gold konnte die Grenze oberhalb USD 1,850 pro Unze halten was den Aufwärtstrend bestätigt. Dieser wird wahrscheinlich auch bis zur Fed-Sitzung am 15. und 16. Juni standhalten. Sollte der Goldpreis jedoch unter diese Marke fallen, könnte das gelbe Metall wahrscheinlich bei um die USD 1,820-30 pro Unze Unterstützung finden. Die Anzeichen sind jedoch da, dass man die nächste Unterstützung von USD 1,877 respektive 1,780 CHF pro Unze ins Auge fassen kann. Wird diese Linie durchbrochen könnte es weiter Richtung USD 1,900 oder 1,820 CHF pro Unze gehen.

MarktChart_Gold-Silber_KW22

Aktienmärkte

Amerikanische Märkte

Die amerikanische Börse bewegte sich vergangene Woche seitwärts. Nach einer Zeit des stetigen Downtrends konnte sich der US500 Index für eine Woche über der wichtigen Marke von 4000 Punkten halten und konsolidiert nun weiter auf der Ebene von 4100 Punkten. Welche Entwicklung diese Phase der Konsolidierung bringt ist ungewiss, jedoch steht der amerikanische Aktienmarkt momentan an einem kritischen Punkt.

Europäische Märkte

Auch europäische Märkte zeigten sich in der vergangenen Woche von der stabilen Seite. Der DE40 bewegte sich zwischen 14,400 und 14,550 Punkten und kann als repräsentativ betrachtet werden für die Volatilität im europäischen Markt. Auch der SMI pendelte sich auf 11,500 Punkten ein und konnte einiges seiner Volatilität ablegen. Finden die Börsen weiter Unterstützung oder ist diese Beruhigung nur die Ruhe vor dem Sturm?

MarktChart_DE-US_KW22

Rohstoffe

Der Brent Crude Oil Index erreichte vergangene Woche wieder einmal ein neues lokales Hoch, nahe seinem Allzeithoch. Dementsprechend ist keine Beruhigung im Energiemarkt zu verzeichnen. Der Index schliesst mit USD 120.- pro Fass und ist somit auf einem guten Weg zu einem neuen Allzeithoch. Wie sich der Energiemarkt entwickelt ist unklar, jedoch gibt es keine Aussicht auf „Good News“ im Markt. Die Beziehungen zwischen Russland und Europa sind auf einem Allzeittief und zeigen keine Anzeichen der Entspannung. Diese Entwicklung gibt den Ton im Energiemarkt an, was eine weitere Teuerung der Endverbraucherpreise mit sich bringen wird. Die Preise für Benzin und Diesel, sowie Kerosin sind bereits jetzt schon im Nah- und Flugverkehr spürbar gestiegen. Wer heute eine Reise mit dem Flugzeug oder Auto plant muss tiefer in die Geldbörse greifen.

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