Die goldene Stunde: 6 Tipps für die einfache Investition in Gold

Die goldene Stunde: 6 Tipps für die einfache Investition in Gold 27.11.2023

Gold gilt gemeinhin als krisensichere Anlage. Vor allem bei der gegenwärtig wirtschaftlich instabilen Lage empfiehlt es sich, einen gewissen Anteil des eigenen Sparkapitals in Edelmetalle anzulegen. Sparen mit Gold ist einfacher, als man denkt. Im Folgenden sechs Tipps dazu, was es bei der Investition ins gelbe Edelmetall zu beachten gilt.

Tipp 1: Gold als krisensichere Anlage

Edelmetalle sind unabhängig vom Investitionsbetrag die beliebteste Anlageform der Schweizerinnen und Schweizer. Die Menschen schätzen vor allem physisches Gold als Anlageform, die besonders krisenresistent ist. Die Erfahrung zeigt, dass Gold ein sicherer Hafen ist, wenn die Rendite an den Aktienmärkten schwindet. Oft verläuft der Goldpreis sogar in entgegengesetzter Richtung wie die Aktienkurse. Der Grund dafür ist, dass Gold schon seit Jahrtausenden für die Wertaufbewahrung begehrt ist. Gold ist auch nur begrenzt verfügbar und die Menge kann nicht wie bei Wertpapieren künstlich erhöht werden. Deshalb ist Gold inflationsresistent. Im gegenwärtigen wirtschaftlich unsicheren Umfeld mit steigenden Preisen, Lieferkettenproblemen und Kriegsunsicherheiten macht es Sinn, beim eigenen Sparkapital einen Anteil an physischen Edelmetallen im Bereich von mindestens 10 Prozent zu halten.

Tipp 2: Besser langfristig investieren

Der aktuelle Preis von Gold ist abhängig von den Bewegungen am Goldmarkt und ist entsprechenden Schwankungen unterworfen. Es macht aber wenig Sinn, extra auf einen tiefen Goldpreis zu warten. Der Zeitpunkt für Investitionen in Gold ist grundsätzlich immer gut. Gold empfiehlt sich als Diversifikation des eigenen Sparkapitals. Wie bei Aktien oder anderen kursabhängigen Anlageformen sollte man nicht anlassbezogen kaufen, sondern bei seiner Strategie bleiben, die ja langfristig orientiert ist. Gold ist wie eine Versicherung – das lässt man liegen und hat für den Ernstfall eine reale Absicherung.

Tipp 3: Mit Vorteil in physischer Form

Anstelle von der Investition in physisches Gold, gibt es theoretisch auch die Möglichkeit, in Gold-ETFs zu investieren. Dann hat man aber ein Gegenpartei-Risiko. Bei der physischen Investition ist man selbst der Besitzer des Goldes. Das gekaufte Gold kann in Schliessfächern oder Zollfreilagern sicher verwahrt werden. Beim Edelmetallhändler philoro gibt es zudem auch ein Edelmetall-Abo. Damit ist es möglich, mit monatlich wiederkehrenden Beträgen in Edelmetalle zu investieren. Das gekaufte Gold wird physisch hinterlegt und kann jederzeit als Geldbetrag oder in Form von Münzen und Barren ausbezahlt werden.

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Gold ist schon seit Jahrtausenden für die Wertaufbewahrung begehrt und gerade auch in Zeiten der Inflation besonders gefragt.

Tipp 4: Sinnvolle Stückelung wählen

Für die Investition in physisches Gold gibt es Münzen und Barren mit unterschiedlichem Gewicht. Das Angebot reicht beginnend bei 1 Gramm und geht über verschiedene Stückelungen bis 1000 Gramm. Bei Münzen sind seit Langem Stückelungen in Unzen gebräuchlich, es gibt aber selbstverständlich auch Barren, deren Gewicht auf Unzen basiert (eine Unze = 31,1 Gramm). Zu den etablierten Goldmünzen gehören etwa der südafrikanische Krügerrand, der American Eagle oder der Australian Nugget wegen ihres Standard-Gewichts von einer Unze. Das bekannte Goldvreneli ist zwar sehr beliebt, rein finanziell sind andere Stückelungen aber oft sinnvoller. Denn es gilt zu beachten, dass gegenüber dem eigentlichen Goldpreis ein Aufpreis zu bezahlen ist für die Herstellung und Prägekosten. Für alle Goldmünzen und -barren gilt: Je grösser die Stückelung, desto kleiner ist der Aufpreis. Um im Hinblick auf den späteren Verkauf des Goldes mehr Flexibilität zu haben, kann es sinnvoll sein, nicht nur auf die grössten Stückelungen zu setzen.

Tipp 5: Gold-Produkte mit Zertifikat

Um die Gewissheit zu haben, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges Anlageprodukt handelt, ist es ratsam, nur zertifizierte Gold-Produkte nach LBMA-Standard zu kaufen. LBMA steht für London Bullion Market Association und ist ein Verbund, der den Handel mit Gold und Silber am London Bullion Market koordiniert. Seit 1919 wird in London der Weltmarktpreis für Gold festgelegt und ein Raum für die Mitglieder der LBMA geschaffen. Dazu zählen internationale Banken, Hersteller, Verarbeiter, Produzenten und Händler auf der ganzen Welt. Strenge und höchste Qualitätsanforderungen müssen erfüllt werden, damit ein Gold- oder Silberbarren-Hersteller die LBMA-Zertifizierung erhält. Zudem muss der Hersteller ethisch korrekte Abbaubedingungen erfüllen.

Tipp 6: Für sichere Aufbewahrung sorgen

Das physisch gekaufte Gold gilt es sicher aufzubewahren. In Mengen bis zu einem Wert von 5000 Franken kann das Edelmetall zu Hause in einem Safe gelagert werden. Bei grösseren Mengen ist es besser, ein Schliessfach zu mieten. Der Edelmetallhändler philoro bietet Schliessfächer in Wittenbach bei St. Gallen und in Zürich nahe der Bahnhofstrasse an, die nach höchstmöglichen Sicherheitsstandards gesichert sind. Falls die Grösse eines Schliessfachs nicht genügt, ist die Verwahrung in einem Hochsicherheitslager möglich, wo das Gold rund um die Uhr durch professionelles Sicherheitspersonal überwacht wird. Die Waren sind durch ein umfassendes Versicherungspaket abgesichert.

Mit goldenen Grüssen

Ihr Christian Brenner

Zum Autor

Christian Brenner, Geschäftsführer philoro SCHWEIZ AG

Christian Brenner hat Publizistik und Kommunikationswissenschaften studiert und ist seit 2017 Geschäftsführer des inhabergeführten Familienunternehmens philoro sowie Verwaltungsrat der philoro Global Trading, der philoro North America und der philoro International Holding. Zuvor hatte er 2011 bis 2019 als Geschäftsführer der philoro EDELMETALLE GmbH in Deutschland agiert. Er ist zudem als Gastdozent an der Universität St. Gallen (HSG) tätig und Mitglied mehrerer Handelsausschüsse der IHK.

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