philoro Podcast #16 - Analyse und Vorschau KW 25 2021

philoro Podcast #16 - Analyse und Vorschau KW 25 2021 21.06.2021

Folge 16 vom philoro Podcast. Ein kurzer, aktueller Ausblick auf Märkte und Trends. Ein Marktbericht mit Insights aus der philoro Zentrale.

Goldkommentar zur KW25 2021 (Podcast)

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philoro EDELMETALLE GmbH · philoro Podcast #16 - Goldkommentar - Analyse und Vorschau KW 25 2021

Goldkommentar zur KW25 2021 (Textversion)

„Lustlos“ - so lauteten Kommentare zum Geschehen an den US-Aktienbörsen in der vorletzten Woche, noch lustloser ging es dann in der abgelaufenen Woche weiter. Gewonnen zu haben scheint lediglich der Kurs des US-Dollars, der das höchste Wochenplus seit einem dreiviertel Jahr verzeichnen konnte. Die Nachricht, dass sich die Federal Reserve Bank überlege, angesichts steigender Inflationsraten nicht erst 2023, sondern schon 2022 über Zinserhöhungen nachzudenken, scheinen die Anleger zutiefst verunsichert zu haben.

Börsen-Indizes verloren jedenfalls in der zweiten Wochenhälfte durchgehend an Wert, DOW Jones, Nasdaq und S&P 500 rutschten ins Minus. Der Ölpreis stieg weiter, so wie industrielle Rohstoffe durchgehend von der gestiegenen Nachfrage nach Anspringen der Konjunktur profitierten.

Der Goldpreis hingegen konnte seinen Aufstieg seit Mitte April nicht fortsetzen und musste Kursverluste hinnehmen, die ihn wieder unter die 1.800 Dollar Marke fallen ließen. Die Überlegungen über eine vorgezogene Zinserhöhung der FED haben jedenfalls Goldanleger zunächst verunsichert.

Experten meinen allerdings, dass dies lediglich eine erste Reaktion gewesen sei, die sich bald umdrehen werde: Wenn die Konjunkturerholung – wofür es Anzeichen gibt – wieder ins Stottern gerät und die Inflation nicht gebremst werden könne, werde das Vertrauen der Anleger in Gold als sichere Reserve wohl bald wieder seine Auswirkungen zeigen. Jedenfalls konnte sich der Goldpreis gegen Ende der Woche wieder stabilisieren.

Nur geringfügig verbessert hat sich der Kurs der Kryptowährung Bitcoin, er liegt mit 35.857 US-Dollar am Wochenende jedenfalls noch weit unter seiner Rekordmarke von über 65.000 US-Dollar im April.

Da die Nachfrage nach Gold bei Kleinanlegern mit Münzen und Barren von den aktuellen Entwicklungen des Kurses kaum beeinflusst wurde und stetig anhält, nehmen Analysten an, dass der Kursrückgang des Edelmetalls eher als technischer Einbruch nach der Zinsdiskussion zu werten sein wird. Auch Gold Future Bonds scheinen bereits wieder anzuziehen.

Voraussagen über kräftige Goldpreissteigerungen in der zweiten Jahreshälfte ziehen sich jedenfalls durch viele einschlägigen Kommentare und sollten Anlegern zumindest der Beobachtung wert sein. Gerade die noch unsichere Konjunktur- und Inflationsentwicklung sollte beruhigendes Element bei Anlegern von Gold sein – auch wenn der Kursgewinn aktuell eher zurückhaltend ist.
 

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