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Mehrheit der Schweizer für Abschaffung des Fünfrappen-Stücks

Trotz zunehmend hohem Zuspruch für Beibehalt von Bargeld.

10. Februar 2026

Mehr als die Hälfte (54%) der Schweizerinnen und Schweizer begrüsst eine Abschaffung des Fünfrappen-Stücks. Allerdings hat Bargeld insgesamt über die letzten Jahre an Zuspruch gewonnen. Aktuell können sich lediglich 11,2 Prozent eine komplette Eliminierung von Münzen und Banknoten vorstellen. Dies zeigt eine Zusatzbefragung im Rahmen der aktuellen Edelmetall-Studie des Edelmetallhändlers philoro und der Universität St.Gallen (HSG).

Dass die Idee zur Abschaffung des Fünfräpplers in der Schweiz eine Mehrheit erreicht, hat massgeblich mit den dezidierten Meinungen im Tessin und der Romandie zu tun. 80 Prozent der Tessiner wollen auf die kleinste Münzeinheit der Schweizer Währung verzichten. In der französisch-sprachigen Schweiz sind es 68 Prozent. In der Deutschschweiz sind die Meinungen ausgeglichen.

 

Bei regionaler Betrachtung spaltet Fünfräppler-Frage die Schweiz

«Die Studienergebnisse zeigen, dass die Frage der Abschaffung des Fünfrappen-Stücks in der Schweiz uneinheitlich beurteilt wird», sagt Christian Brenner, CEO von philoro Schweiz. «Zwar spricht sich insbesondere im Tessin eine klare Mehrheit für einen Verzicht aus, doch in der Deutschschweiz wird es noch anders gesehen.»

 

Der Fünfräppler nimmt mit seiner eher tiefen Popularität eine Sonderstellung ein. Insgesamt steigt nämlich der Zuspruch für den Beibehalt von Bargeld über die letzten Jahre hinweggesehen. Der Anteil der Menschen, die sich ein Leben ohne die klassische, physische Bezahlmethode vorstellen können, nimmt ab. In der Edelmetall-Studie 2025 haben nur noch 11,2 Prozent der Befragten angegeben, dass sie für die Abschaffung von Bargeld sind. Im Jahr 2024 waren es noch 12,4 Prozent und im Jahr 2023 waren es sogar 28 Prozent.

 

Bei der Frage zur Abschaffung von Bargeld gibt es ebenfalls regionale Unterschiede. So sind in der Befragung von 2025 im Tessin 21,5 Prozent für die Abschaffung von Bargeld, im Welschland 13 Prozent und im deutsch-sprachigen Raum 9,8 Prozent. Das Festhalten an Bargeld geht mit absteigendem Alter zurück. Während bei den Personen über 60 Jahren nur 6,2 Prozent für die Eliminierung der klassischen Bezahlmetholde sind, sind es bei der Personengruppe der 18- bis 29-Jährigen mit 15,8 Prozent deutlich mehr. Zudem zeigt die Umfrage, dass Menschen mit höherem Bildungsabschluss oder höherem Einkommen eher auf Münzen und Noten verzichten wollen.

«Bargeld steht für Selbstbestimmung, Privatsphäre und unmittelbare Verfügbarkeit»

«Die Fünfrappen-Frage und die Bargeld-Frage gehen in unterschiedliche Richtungen», betont Christian Brenner von philoro. «Beim Fünfrappen-Stück geht es um den Entscheid, ob es eine Münze mit äusserst tiefem Nominalwert noch braucht, doch bei Bargeld geht es um wesentlich mehr», erklärt Brenner und präzisiert: «Bargeld steht für Selbstbestimmung, Privatsphäre und unmittelbare Verfügbarkeit – unabhängig von Technik, Strom oder Dritten.» Deshalb erstaune es auch nicht, dass in der Schweiz die Bargeld-Initiative lanciert wurde, so der philoro-Chef.

 

Über die Edelmetall-Studie

Von Juli bis September 2025 führte das Institut für Marketing und Customer Insight der Universität St. Gallen (HSG) eine schweizweite Studie zur Einstellung von Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber physischen Edelmetallen als Anlageform durch. Es wurden 3'012 Erwachsene aus der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz online befragt. Die Stichprobe ist repräsentativ. Mittels Quoten konnte eine grosse Strukturähnlichkeit zur Schweizer Bevölkerung erzielt werden.

 


 

Medienkontakt:

Christian Brenner, CEO philoro Schweiz AG

[email protected]

Christian Iten, PR Manager, philoro Schweiz AG

+41 79 306 81 01, [email protected]

Über philoro Schweiz AG

Die philoro SCHWEIZ AG wurde 2017 gegründet. Der europaweit agierende Edelmetallhändler ist Teil der 2011 in Wien gegründeten philoro HOLDING GmbH und zählt zu den führenden privaten Anbietern im Bereich der qualitativ hochwertigen Edelmetallveranlagung in Europa. Das Familienunternehmen hat mehr als eine Million Kunden, rund 300 Mitarbeitende und umfasst 17 Standorte im deutschsprachigen Raum sowie eine Niederlassung in New York. Die Filialen in der Schweiz befinden sich in Wittenbach bei St. Gallen und in Zürich nahe der Bahnhofstrasse. Eine Liechtensteiner Filiale gibt es in Eschen. Mit dem GOLDWERK im österreichischen Korneuburg kann philoro als Produzent Edelmetalle wieder in den Wertekreislauf zurückführen und die gesamte Wertschöpfungskette abbilden. Die philoro-Dienstleistungen umfassen das gesamte Spektrum der Veranlagung in Edelmetalle. Dazu gehören der An- und Verkauf sowie die Lagerung von Edelmetallmetallen, das Angebot von Edelmetall-Abos und die persönliche Beratung für private und institutionelle Anleger. Neben höchsten Service- und Sicherheitsstandards im Online-Shop ebenso wie im Filialbetrieb steht philoro für höchste Qualitätsansprüche im Handel und Vertrieb, aber auch bei der Produktqualität seiner Goldbestände – von der zertifizierten, nachhaltigen Goldproduktion gemäss LBMA (London Bullion Market Association) bis zur Verarbeitung der Barren und Münzen. Qualitätsmanagement und Servicequalität von Philoro sind vielfach ausgezeichnet – u.a. von TÜV NORD und Focus Money. www.philoro.ch