philoro Edelmetall-Studie 2022

philoro Edelmetall-Studie 2022 23.08.2022

Edelmetall-Studie 2022 der HSG und Philoro:

Edelmetalle sind die beliebteste Anlageform in der Schweiz

Die Edelmetall-Studie 2022 der Universität St. Gallen (HSG) und des Edelmetallhändlers Philoro zeigt, dass Edelmetalle die beliebteste Anlageform der Schweizerinnen und Schweizer ist – knapp gefolgt von Immobilien. Zudem wurde ermittelt, wie viel physisches Gold die Schweizer Bevölkerung besitzt: Pro Person sind es rund 100 Gramm oder eine Tafel Schokolade.

Im Mai und Juni 2022 hat das Institut für Marketing und Customer Insight der Universität St. Gallen (HSG) im Auftrag des Goldhändlers Philoro eine schweizweit, repräsentative Studie zur Einstellung von Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber physischen Edelmetallen als Anlageform durchgeführt. Es wurden 1‘024 Erwachsene aus der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz online befragt. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Edelmetalle sind beliebter als Immobilien und Aktien
  • Eine Tafel Schokolade – so viel Gold besitzt jede Person in der Schweiz
  • Rund ein Drittel in der Deutschschweiz und im Tessin überlegen sich Gold zu kaufen
  • Der erhobene Goldbesitz (ausgenommen Schmuck) aller Schweizer:innen ergäbe einen Gesamtbesitz im Wert von rund CHF 15.1 Milliarden bzw. 265 Tonnen.

Erstmals hat sich gezeigt – Edelmetalle sind die beliebteste Anlageform in der Schweiz. Zwei Drittel der Befragten sagten, dass wenn sie einen grösseren Geldbetrag zur Verfügung hätten, dann würden sie Edelmetalle als eine sinnvolle Investition ansehen: Edelmetalle rangieren vor Immobilien (siehe Grafik). Investitionen in Aktien ziehen lediglich ein Drittel (32,9%) in Betracht, Kryptowährungen weniger als ein Fünftel (17,9%) und abgeschlagen auf dem letzten Platz landen Derivate (4%).

Christian Brenner, Präsident des Verwaltungsrates von Philoro Schweiz, bringt es auf den Punkt: «Das Studienresultat bestätigt unsere Erfahrung. Die Schweiz ist die führende Nation im Handel mit physischem Gold. Der Exportumsatz von Gold liegt vor Käse, Schokolade, Uhren und Pharmaprodukten. Demnach ist das eigentliche Wahrzeichen der Schweiz Gold. »

Die grösste Affinität zu Edelmetallen haben Deutschschweizer Männer im Alter von 30 bis 39 Jahren. Im Durschnitt besitzt jede Person in der Schweiz 94,7 Gramm physisches Gold. Die Befragten schätzen den Wert ihres Goldes auf 4’322 Franken. Das sind rund 20% weniger als es dem tatsächlichen Wert entspricht. Goldschmuck wurde nicht berücksichtigt.

Weiter zeigte sich, dass 39% der Männer in den kommenden zwölf Monaten eher wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich Edelmetall zu kaufen beabsichtigen. Bei den Frauen sind es 20%.

Gold ist das beliebteste Edelmetall

Werden Edelmetalle untereinander verglichen, dann erhält Gold (49%) den mit Abstand grössten Zuspruch. Silber (12,5%), Platin (10,6%) und Palladium (7,2%) haben nur untergeordnete Bedeutung.

Bezogen auf die Sprachregionen ergab sich im Tessin die grösste Verschiebung: 2019 sagten 14,9%, dass sie eher wahrscheinlich Edelmetall kaufen werden, 2022 waren es 28,6%. Auch in der Deutschschweiz stieg dieser Wert – und zwar von 20,0% auf 30,7%. In der Westschweiz sank die Bereitschaft leicht von 29,4% im Jahr 2019 auf 24,2% in 2022.

Krisenvorsorge mit Gold

In allen Sprachregionen wurden Stabilität vor Sicherheit und Krisenvorsorge als Hauptargumente für den Goldkauf genannt. Der Studienautor Prof. Dr. Sven Reinecke erklärt: «Die veränderte geopolitische Lage dürfte sich direkt auf die Umfrageergebnisse ausgewirkt haben. Gold hat eine lange Tradition als stabiles Wertaufbewahrungsmittel und in Zeiten erhöhter Unsicherheit nimmt die Nachfrage entsprechend zu.»

Anonymität und Steuervorteile haben nur wenig Relevanz als Kaufgrund. Spannenderweise sehen ein Drittel der Befragten aus dem Tessin (32,1%) die Diversifikation des Anlageportfolios als einen wichtigen Kaufgrund an. In der Deutschschweiz sagen das nur 16,8% und in der Westschweiz 18,3%.

Zur Studie:

Im Mai und Juni 2022 führte das Institut für Marketing und Customer Insight der Universität St. Gallen (HSG) im Auftrag des Goldhändlers philoro eine schweizweite Studie zur Einstellung von Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber physischen Edelmetallen als Anlageform durch. Es wurden 1‘024 Erwachsene aus der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz online befragt. Die Stichprobe ist repräsentativ. Zusätzlich wurde eine für die Schweiz repräsentative Ad Hoc-Befragung mit einer Stichprobengrösse von 4’058 Befragten Personen zusammen mit dem Marktforschungsinstitut LINK durchgeführt, um den durchschnittlichen physischen Goldbesitz im schweizweiten Vergleich zu ermitteln.

Die Autoren der Studie sind: Prof. Dr. Sven Reinecke. Alexander Tombach und Friedrich Schindelbeck.

Kontakte für Rückfragen zur Studie:

Prof. Dr. Sven Reinecke
Direktor des Instituts für Marketing und Customer Insight (IMC-HSG)
+41 71 224 28 73
sven.reinecke@unisg.ch

Christian Brenner
Managing Director, philoro Schweiz AG
christian.brenner@philoro.com

Teresa Hatz
Marketing Manager, philoro Edelmetalle GmbH
pr@philoro.com

Über philoro SCHWEIZ AG

Die Philoro SCHWEIZ AG wurde 2017 gegründet. Der europaweit agierende Edelmetallhändler ist Teil der 2011 in Wien gegründeten Philoro HOLDING GmbH und zählt zu den führenden privaten Anbietern im Bereich der qualitativ hochwertigen Edelmetallveranlagung in Europa. Das Familienunternehmen arbeitet mit einem Team von rund 200 MitarbeiterInnen und betreut institutionelle ebenso wie private Anleger über die Philoro Online-Shops sowie an 15 Standorten im deutschsprachigen Raum (Schweiz: Wittenbach bei St. Gallen und Zürich; Liechtenstein: Eschen) und mit einem Büro in Hongkong. Die Philoro-Dienstleistungen umfassen das gesamte Spektrum der Veranlagung in Edelmetalle – vom An- und Verkauf über die Lagerung bis hin zur persönlichen Beratung für private und institutionelle Anleger. Neben höchsten Service- und Sicherheitsstandards im Online-Shop ebenso wie im Filialbetrieb steht Philoro für höchste Qualitätsansprüche im Handel und Vertrieb, aber auch bei der Produktqualität seiner Goldbestände – von der zertifizierten, nachhaltigen Goldproduktion gemäß LBMA (London Bullion Market Association) bis zur Verarbeitung der Barren und Münzen. Qualitätsmanagement und Servicequalität von Philoro sind vielfach ausgezeichnet – u.a. von TÜV NORD und Focus Money.

Universität St.Gallen (HSG)

Die Universität St.Gallen (HSG) ist die Universität des Kantons St.Gallen und die Wirtschaftsuniversität der Schweiz. Internationalität, Praxisnähe und eine integrative Sicht zeichnen die Ausbildung an der HSG seit ihrer Gründung im Jahr 1898 aus. Heute bildet die Universität über 9000 Studierende aus rund 90 Staaten in Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Rechts- und Sozialwissenschaften, Internationalen Beziehungen und Informatik aus. Mit Erfolg: Die HSG gehört zu den führenden Wirtschaftsuniversitäten Europas. Im European Business School Ranking der «Financial Times» 2021 belegt sie den 6. Platz. Zudem hat die «Financial Times» den Master in «Strategy and International Management» (SIM-HSG) 2021 zum elften Mal in Folge als weltweit besten Management-Master bewertet. Für ihre ganzheitliche Ausbildung auf höchstem akademischem Niveau trägt die HSG mit der EQUIS-, AACSB- und AMBA-Akkreditierung internationale Gütesiegel. Studienabschlüsse sind auf Bachelor-, Master- und Doktorats-Stufe möglich. Zudem bietet die HSG erstklassige und umfassende Angebote zur Weiterbildung für jährlich rund 6000 Teilnehmende. Kristallisationspunkte der Forschung an der Universität St.Gallen sind ihre rund 40 Institute, Forschungsstellen und Centers, welche einen integralen Teil der HSG bilden. Die weitgehend autonom organisierten Institute finanzieren sich zu einem grossen Teil selbst, sind aber eng mit dem Universitätsbetrieb verbunden.

Weitere News

09.06.2022

philoro baut GOLDWERK um 60 Millionen Euro

Der Gold- und Edelmetallhändler philoro errichtet in Korneuburg eine hochmoderne Scheideanstalt und eröffnet dem heimischen Goldmartk damit völlig neue Möglichkeiten. Bereits im Herbst 2023 sollen die ersten Goldbarren made in Austria vom Band laufen, insgesamt werden am neuen Standort 300 Arbeitsplätze entstehen.

Mehr erfahren ...